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Halloween-Spieleabend

Was spielen an Halloween? 5 einfache Spiele für Freunde

Fünf Halloween-Spiele für einen Abend mit Freunden: Werwolf, Monster-Pantomime und mehr. Mit einfachen Regeln, Spielideen und benötigtem Material.

Für einen Halloween-Abend mit Freunden eignen sich Werwolf zum Bluffen, Monster-Pantomime zum Lachen, „Wer bin ich?“ zum Raten im Sitzen, eine gemeinsame Geistergeschichte für die Stimmung und Halloween-Montagsmaler für ein Teamspiel. Alle fünf Ideen spielt ihr gemeinsam vor Ort. Ihr braucht je nach Spiel ein Handy, ein paar Zettel oder nur eure Fantasie.

Entscheidend ist, worauf eure Gruppe Lust hat: ein verdächtiges Alibi verteidigen, ein Monster darstellen oder entspannt vom Stuhl aus mitmachen. Hier erfahrt ihr, was ihr vorbereiten müsst und wie ihr loslegt. Die vorgeschlagenen Zeitlimits könnt ihr an euren Abend anpassen.

1. Werwolf: für Bluff und verdächtige Alibis

Ihr braucht: ein Handy mit der App oder Rollenzettel und eine Person, die die Nächte moderiert. Setzt euch so in einen Kreis, dass alle einander gut hören können.

Unter den Dorfbewohnern verstecken sich Werwölfe. Nachts handeln die Figuren im Geheimen. Tagsüber diskutieren die verbliebenen Spieler und stimmen darüber ab, wer als Verdächtiger ausscheidet. Das Dorf sucht die Wölfe, während diese möglichst glaubwürdig wirken wollen. Der Wechsel zwischen stillen Nächten und lebhaften Anschuldigungen passt gut zu Halloween.

Erklärt vor der Rollenverteilung die Teams, die Siegbedingungen und die Abstimmung. Startet mit wenigen Sonderfähigkeiten und folgt den Regeln eurer Werwolf-Runde. Gedämpftes Licht sorgt für Atmosphäre. Es sollte aber hell genug bleiben, um Anweisungen zu lesen und einander beim Diskutieren zu sehen.

Bei Bubble App Studio entwickeln wir Werwolf Undercover. Die App übernimmt die Erzählung auf dem Handy, während ihr gemeinsam spielt. Die offiziellen Einträge findet ihr im App Store und bei Google Play. Unser Leitfaden zur Erzähler-App erklärt, wie ihr den Ton vorbereitet und die Rollen geheim haltet.

Passt zu euch, wenn ihr gern blufft und diskutiert. Möchten alle bis zum letzten Zug aktiv dabei sein, beginnt lieber mit einem der folgenden Spiele, bei denen niemand ausscheidet.

2. Monster-Pantomime: zum gemeinsamen Lachen

Ihr braucht: Zettel, eine Schüssel und auf Wunsch einen Timer. Bildet zwei Teams. Jede Person schreibt zwei Situationen auf, dann mischt ihr die Zettel in der Schüssel.

Wer an der Reihe ist, zieht einen Zettel und stellt die Situation ohne Worte oder Geräusche dar. Das eigene Team hat 45 Sekunden zum Raten. Für eine richtige Antwort gibt es einen Punkt. Wechselt die Darsteller und gebt beiden Teams gleich viele Versuche. Bei einem Gleichstand könnt ihr es belassen, wenn ihr zum nächsten Spiel wechseln möchtet.

Drei Ideen zum Aufschreiben:

  • Ein Vampir beim Zahnarzt.
  • Ein Geist, der ein Selfie machen will.
  • Eine Mumie, die tanzen lernt.

Für eine leichtere erste Runde reichen „Vampir“, „Geist“ oder „Mumie“. Fügt die Situationen hinzu, sobald alle den Ablauf kennen. Lasst sinngemäße Antworten gelten: „Vampir mit Zahnschmerzen“ kann beim ersten Zettel ausreichen.

3. „Wer bin ich?“: ein Ratespiel im Sitzen

Ihr braucht: Papier und Stifte. Jede Person schreibt eine Kreatur oder Figur für ihren Sitznachbarn auf, ohne ihm den Namen zu zeigen. Wer rät, hält den eigenen Zettel für die Gruppe sichtbar hoch, ohne selbst daraufzuschauen.

Pro Zug stellt ihr eine Frage, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Anschließend dürft ihr einen Namen nennen. Danach ist die nächste Person dran, auch nach einem „Ja“. Wer seine Figur bereits erraten hat, beantwortet weiterhin die Fragen der anderen, bis alle fertig sind.

Beginnt etwa mit einer Vogelscheuche, einer Hexe oder einem Skelett. Fragen wie „Bin ich ein Mensch?“, „Trage ich einen Hut?“ oder „Stehe ich auf einem Feld?“ helfen weiter, ohne dass jemand einen bestimmten Horrorfilm kennen muss.

Eine hilfreiche Hausregel: Nehmt Figuren, die allen bekannt sind. Kommt jemand nicht weiter, gebt nach einer vollständigen Runde einen Hinweis, damit das Spiel nicht ins Stocken gerät.

4. Eine gemeinsame Geistergeschichte: ganz ohne Material

Legt zuerst fest, ob die Geschichte lustig oder unheimlich werden soll. Eine Person beginnt, dann ergänzt reihum jeder einen Satz, der an das Bisherige anknüpft. Neue Probleme oder Figuren sind erlaubt. Das vorherige Ereignis mit „Das war alles nur ein Traum“ rückgängig zu machen, ist es nicht.

Probiert diesen Anfang aus: „Um Mitternacht klingelte es. Vor der Tür stand nur ein Paar Schuhe, doch wer auch immer sie trug, klopfte noch immer.“

Erzählt zwei Runden lang weiter. Danach darf die Person, die begonnen hat, den Schluss ergänzen. Es gibt keine Punkte und niemand scheidet aus. Wem nichts einfällt, der darf passen oder ein kleines Detail hinzufügen, etwa: „Die Schuhe waren völlig durchnässt.“

Passt zu euch, wenn ihr zwischen zwei Wettkampfspielen eine Pause möchtet oder nichts vorbereitet habt.

5. Halloween-Montagsmaler: zeichnen und im Team raten

Ihr braucht: Papier, Stifte und Zettel mit Zeichenideen. Bildet zwei Teams. Eine Person zeichnet, während ihr Team rät. Die zeichnende Person darf keine Buchstaben, Zahlen oder gesprochenen Hinweise verwenden.

Probiert ein Zeitlimit von 60 Sekunden pro Bild und vergebt einen Punkt pro richtiger Antwort. Wechselt zwischen den Teams und den Zeichnern, sodass beide Teams gleich oft drankommen. Künstlerisches Talent ist nicht nötig; ein paar Striche können schon genügen.

Beginnt mit „Kürbis“, „Fledermaus“ und „Besen“. Für eine zweite Runde eignen sich:

  • Ein Kürbis, der im Aufzug feststeckt.
  • Ein Spukschloss am Umzugstag.
  • Skelette beim Balltanz.

Vereinbart, dass die allgemeine Idee zählt und nicht der genaue Wortlaut auf dem Zettel. So wird aus einem erkannten Motiv keine Diskussion über einzelne Wörter.

Wie verteilt ihr die Spiele über den Abend?

Beginnt mit ein paar Pantomimen zum Auflockern. Spielt Werwolf, sobald alle beisammensitzen, und lasst den Abend mit einer gemeinsamen Geistergeschichte ausklingen. Möchtet ihr lieber sitzen bleiben, ersetzt die Pantomime durch „Wer bin ich?“. Das Zeichenspiel passt, wenn die Gruppe Lust auf einen Teamwettbewerb hat.

Ihr müsst nicht alle fünf Spiele ausprobieren. Wählt ein Hauptspiel und eine kürzere Alternative. Für einen Werwolf-Abend hilft euch unsere Anleitung zum Spielen ohne Karten, das Handy oder die Rollenzettel vor der Ankunft eurer Freunde vorzubereiten.

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